Kunst-Epochen
Vom frühen Christentum bis
zur Gegenwart
12 handliche Begleiter auf dem Weg zur Kunst. Die zwölfbändige Kassette bietet einen fundierten Einstieg in die Kunstgeschichte, von ihren Anfängen bis zur Gegenwart. Jeder Band beginnt mit einer Einführung in die Epoche, stellt dann die einzelnen Gattungen - Architektur, Skulptur, Malerei - vor, und widmet sich im Hauptteil eingehend den wichtigsten Kunstwerken in Einzeldarstellungen. Quellentexte, Künstlerbiographien, Literaturhinweise und Register runden die Darstellung ab.
Band 1:
Rom, Ravenna und Konstantinopel - das sind, über 1000 Jahre hinweg, die Zentren der frühchristlichen und byzantinischen Kunst: Die Epoche ist geprägt durch die Kontinuität der römischen Kunst zum einen, durch die Abgrenzung von ihr zum anderen. Seinen Ausdruck findet dies in Basiliken und Kreuzkuppelkirchen, in Mosaiken, Ikonen und Elfenbeintafeln, in der Erfindung des Buches und der Buchmalerei.
Band 2:
Von Kaiser Karl dem Großen bis zum Tod Kaiser Ottos III. reicht die Zeitspanne, in der sich jene weltlichen und geistlichen Strukturen ausbildeten, die die Kultur Europas in den folgenden Jahrhunderten prägen sollten. Neue Lebensformen entstanden, die sich in der Kunst, vor allem in Architektur, Buchmalerei und Skulptur, widerspiegeln.
Band 3:
Im 11. und 12. Jahrhundert avancierte der Kirchenbau zur zentralen Aufgabe künstlerischen Schaffens. Skulptur und Malerei entwickelten sich in Form von szenischem Bauschmuck oder erzählender Wanddekoration, in liturgischem Gerät oder illuminierten Handschriften.
Band 4:
Über einen Zeitraum von 400 Jahren, von 1150 bis etwa 1550, entwickelte sich mit der Gotik eine Stilrichtung, die vor allem im Kathedralbau, aber auch in der höfischen Kunst ihren Ausdruck fand. Der Band zeichnet die vielen Facetten ihrer Entwicklung in ganz Europa nach, verdeutlicht die jeweiligen historischen Voraussetzungen und präsentiert eine Vielzahl von Werkbeispielen aus Architektur, Skulptur und Malerei.
Band 5:
Die Malerei des italienischen Trecento überwältigt mit bis dahin ungeahnter Räumlichkeit und emotionalem Ausdruck der Figuren. Zur selben Zeit werden in südlichen Niederlanden und mit einem faszinierenden Detailrealismus Natur, Licht und Oberflächen visualisiert.
Band 6:
Mit der Rückbesinnung auf die Antike sowie der Hinwendung zur Natur und zum Menschen werden ab etwa 1400 die Grundlagen für die Kunst der folgenden Jahrhunderte gelegt, fassbar zunächst in der Entwicklung der Skulptur, dann aber auch in der Malerei und Architektur.
Band 7:
Die Zeitspanne zwischen 1520 und 1600 bringt, ausgehend von Italien, in allen Gattungen bahnbrechende Neuerungen mit sich: In der Architektur werden die Raumstrukturen aufgebrochen, in der Skulptur setzen sich Bewegung und Allansichtigkeit durch, in der Malerei kommt der Farbe, der räumlichen Weite wie auch der Verzerrung der Realität besondere Bedeutung zu. Die Grenzen von Sein und Schein verschwimmen. Neue Bauaufgaben wie Villen, Schlösser und Brunnen, die der Repräsentation der Auftraggeber dienen, eröffnen den Künstlern weite Betätigungsfelder. Zu ihnen zählen mit Michelangelo, Giambologna, Andrea Palladio, Jacopo Tintoretto und Tizian einige der genialsten Meister der gesamten europäischen Kunstgeschichte überhaupt.
Band 8:
Dynamische Formen und theatralisches Pathos kennzeichnen die letzte noch sämtliche Gattungen umfassende Epoche der europäischen Kunst, die sich von 1600 bis gegen 1750 im Spannungsfeld verheerender Kriege, sozialer Not, immenser Prachtentfaltung an den fürstlichen Höfen und gesteigerter Selbstinszenierung der Auftraggeber entwickelte.
Band 9:
Die Jahrzehnte zwischen 1750 und 1830 sind geprägt von der Spannung zwischen klassischen und antiklassischen Haltungen. Traditionelle Themen wie die Verherrlichung göttlicher und weltlicher Macht treten in den Hintergrund, das aufklärerische Interesse gilt der Allgewalt der Natur und dem Menschen.
Band 10:
Zukunftsweisend bereiten zeitgleiche wie auch einander ablösende Stilphänomene im 19. Jahrhundert den künstlerischen Weg in die Abstraktion vor. Neue Themen und Techniken werden erprobt, neue Materialien verwendet. Das Selbstverständnis der Künstler und die gesellschaftliche Rolle der Kunst ändern sich gleichermaßen.
Band 11:
In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts tritt der einzelne Künstler zunehmend in den Vordergrund. Klassische Gattungsgrenzen werden überwunden, neue Ausdrucksformen wie Fotografie und Film entstehen, Kunsthandwerk und Design führen zu einer neuen Durchdringung von Kunst und Leben.
Band 12:
Die Kunst der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist durch die Nähe zu Alltagskultur, Wissenschaft und Neuen Medien, den Einsatz bislang nicht kunstwürdiger Materialien und die Diskussion über die Wahrnehmung von Kunst gekennzeichnet. Die Internationalisierung verdrängt regionale Eigenheiten, die Persönlichkeit des Künstlers steht im Zentrum.
Reclam Verlag
12 Bände in Kassette
ca. 4000 S. · 400 Abb.
€ 85/sFr 145
ISBN 978-3-15-030037-4
Band 1:
Rom, Ravenna und Konstantinopel - das sind, über 1000 Jahre hinweg, die Zentren der frühchristlichen und byzantinischen Kunst: Die Epoche ist geprägt durch die Kontinuität der römischen Kunst zum einen, durch die Abgrenzung von ihr zum anderen. Seinen Ausdruck findet dies in Basiliken und Kreuzkuppelkirchen, in Mosaiken, Ikonen und Elfenbeintafeln, in der Erfindung des Buches und der Buchmalerei.
Band 2:
Von Kaiser Karl dem Großen bis zum Tod Kaiser Ottos III. reicht die Zeitspanne, in der sich jene weltlichen und geistlichen Strukturen ausbildeten, die die Kultur Europas in den folgenden Jahrhunderten prägen sollten. Neue Lebensformen entstanden, die sich in der Kunst, vor allem in Architektur, Buchmalerei und Skulptur, widerspiegeln.
Band 3:
Im 11. und 12. Jahrhundert avancierte der Kirchenbau zur zentralen Aufgabe künstlerischen Schaffens. Skulptur und Malerei entwickelten sich in Form von szenischem Bauschmuck oder erzählender Wanddekoration, in liturgischem Gerät oder illuminierten Handschriften.
Band 4:
Über einen Zeitraum von 400 Jahren, von 1150 bis etwa 1550, entwickelte sich mit der Gotik eine Stilrichtung, die vor allem im Kathedralbau, aber auch in der höfischen Kunst ihren Ausdruck fand. Der Band zeichnet die vielen Facetten ihrer Entwicklung in ganz Europa nach, verdeutlicht die jeweiligen historischen Voraussetzungen und präsentiert eine Vielzahl von Werkbeispielen aus Architektur, Skulptur und Malerei.
Band 5:
Die Malerei des italienischen Trecento überwältigt mit bis dahin ungeahnter Räumlichkeit und emotionalem Ausdruck der Figuren. Zur selben Zeit werden in südlichen Niederlanden und mit einem faszinierenden Detailrealismus Natur, Licht und Oberflächen visualisiert.
Band 6:
Mit der Rückbesinnung auf die Antike sowie der Hinwendung zur Natur und zum Menschen werden ab etwa 1400 die Grundlagen für die Kunst der folgenden Jahrhunderte gelegt, fassbar zunächst in der Entwicklung der Skulptur, dann aber auch in der Malerei und Architektur.
Band 7:
Die Zeitspanne zwischen 1520 und 1600 bringt, ausgehend von Italien, in allen Gattungen bahnbrechende Neuerungen mit sich: In der Architektur werden die Raumstrukturen aufgebrochen, in der Skulptur setzen sich Bewegung und Allansichtigkeit durch, in der Malerei kommt der Farbe, der räumlichen Weite wie auch der Verzerrung der Realität besondere Bedeutung zu. Die Grenzen von Sein und Schein verschwimmen. Neue Bauaufgaben wie Villen, Schlösser und Brunnen, die der Repräsentation der Auftraggeber dienen, eröffnen den Künstlern weite Betätigungsfelder. Zu ihnen zählen mit Michelangelo, Giambologna, Andrea Palladio, Jacopo Tintoretto und Tizian einige der genialsten Meister der gesamten europäischen Kunstgeschichte überhaupt.
Band 8:
Dynamische Formen und theatralisches Pathos kennzeichnen die letzte noch sämtliche Gattungen umfassende Epoche der europäischen Kunst, die sich von 1600 bis gegen 1750 im Spannungsfeld verheerender Kriege, sozialer Not, immenser Prachtentfaltung an den fürstlichen Höfen und gesteigerter Selbstinszenierung der Auftraggeber entwickelte.
Band 9:
Die Jahrzehnte zwischen 1750 und 1830 sind geprägt von der Spannung zwischen klassischen und antiklassischen Haltungen. Traditionelle Themen wie die Verherrlichung göttlicher und weltlicher Macht treten in den Hintergrund, das aufklärerische Interesse gilt der Allgewalt der Natur und dem Menschen.
Band 10:
Zukunftsweisend bereiten zeitgleiche wie auch einander ablösende Stilphänomene im 19. Jahrhundert den künstlerischen Weg in die Abstraktion vor. Neue Themen und Techniken werden erprobt, neue Materialien verwendet. Das Selbstverständnis der Künstler und die gesellschaftliche Rolle der Kunst ändern sich gleichermaßen.
Band 11:
In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts tritt der einzelne Künstler zunehmend in den Vordergrund. Klassische Gattungsgrenzen werden überwunden, neue Ausdrucksformen wie Fotografie und Film entstehen, Kunsthandwerk und Design führen zu einer neuen Durchdringung von Kunst und Leben.
Band 12:
Die Kunst der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist durch die Nähe zu Alltagskultur, Wissenschaft und Neuen Medien, den Einsatz bislang nicht kunstwürdiger Materialien und die Diskussion über die Wahrnehmung von Kunst gekennzeichnet. Die Internationalisierung verdrängt regionale Eigenheiten, die Persönlichkeit des Künstlers steht im Zentrum.
Reclam Verlag
12 Bände in Kassette
ca. 4000 S. · 400 Abb.
€ 85/sFr 145
ISBN 978-3-15-030037-4
