So leben wir
Menschen am Rande der Megacitys
Mit einer Einleitung von
Philip Gourevitch
Der Kenianer Charles Arori wohnt mit seinen fünf Kindern in einer dreieinhalb Quadratmeter großen Hütte in Kibera, dem größten Slum Ostafrikas am Rande Nairobis. An den Wänden hat er Zeitungen angebracht: „Dadurch sieht das Haus viel schöner aus, und außerdem kann man dann alles sehen, die Kakerlaken zum Beispiel. So kann man sich schützen." Die Familie teilt sich ein Bett, Privatsphäre gibt es nicht. Und dennoch - die kleine Hütte ist das Zuhause und der Stolz ihrer Bewohner. Der norwegische Fotograf Jonas Bendiksen hat mehrere Monate in den Slums von Nairobi, Mumbai, Jakarta und Caracas verbracht. Dort versuchte er zu verstehen, wie sich der Alltag der Menschen an diesen dicht bevölkerten Orten gestaltet. In jeder der Behausungen fotografierte er alle vier Wände und ihre Bewohner. „Erzählt mir von eurem Leben hier", bat er. In kurzen Berichten schildern die Bewohner, wie sie Not und Gewalt, aber auch Arbeit und sozialen Zusammenhalt erleben. So gibt dieser Band den am
Rande der Metropolen lebenden Menschen eine Stimme und ein Gesicht.
Knesebeck Verlag
196 S. · 121 Farbabb.u.
20 Ausklappseiten · geb.
€ 29,95/sFr 49,90
ISBN 978-3-89660-587-0 · Dt
Rande der Metropolen lebenden Menschen eine Stimme und ein Gesicht.
Knesebeck Verlag
196 S. · 121 Farbabb.u.
20 Ausklappseiten · geb.
€ 29,95/sFr 49,90
ISBN 978-3-89660-587-0 · Dt