Text: Marc Peschke
Immer, wenn BIG – das Team der Bjarke Ingels Group aus Kopenhagen – etwas baut, dann hält die Fachwelt die Luft an. So auch jetzt wieder, denn BIG haben soeben Pläne für eine Moschee in Kopenhagen vorgestellt, welche die Philosophie des Architekten Bjarke Ingels wiederum gekonnt in Szene setzen: Gestapelte Strukturen sind das Markenzeichen, spiralenhafte Baukörper.
Die Moschee in Kopenhagen ist ein großes Architekturprojekt. Sie wird Räume der Andacht genauso umfassen wie Orte für Veranstaltungen und Unterricht. Auch bei diesem Entwurf ist es ein Anliegen des 2005 gegründeten Büros, Grenzen der Architekturgattungen zu hinterfragen. Wohngebäude, Einkaufs- oder Büro-Architektur, Ort des Glaubens – die Bauten von Ingels lassen sich kaum in eine Architektur-Schublade zwängen. In die Höhe sprießt diese multifunktionale, helle Architektur, auf deren Wänden Koran-Texte zu lesen sein werden – in die Höhe, wie das Büro von Bjarke Ingels selbst. Seit der Gründung konnte Ingels wichtige Architektur- und Designpreise gewinnen und mehrere fantastische Bauten im In- und Ausland realisieren – mit einer architektonischen Handschrift, die Mut zum Experiment und Lust am konzeptionellen Denken verbindet, wie etwa auch seine Entwürfe zum dänischen Expo-Pavillon oder die „Mountain Dwellings” in Kopenhagens Stadtteil Ørestad zeigen: Diese wundervoll verschobene Parkhaus-Büro-Wohn-Architektur ist gleichermaßen visionär, humorvoll und unorthodox, wie in der urbanen Realität geerdet. Wenn Ingels sagt, man sollte Städte so bauen wie Träume, dann spricht daraus ein optimistischer Erfindergeist, der in der Architektur selten geworden ist.
Immer, wenn BIG – das Team der Bjarke Ingels Group aus Kopenhagen – etwas baut, dann hält die Fachwelt die Luft an. So auch jetzt wieder, denn BIG haben soeben Pläne für eine Moschee in Kopenhagen vorgestellt, welche die Philosophie des Architekten Bjarke Ingels wiederum gekonnt in Szene setzen: Gestapelte Strukturen sind das Markenzeichen, spiralenhafte Baukörper.
Die Moschee in Kopenhagen ist ein großes Architekturprojekt. Sie wird Räume der Andacht genauso umfassen wie Orte für Veranstaltungen und Unterricht. Auch bei diesem Entwurf ist es ein Anliegen des 2005 gegründeten Büros, Grenzen der Architekturgattungen zu hinterfragen. Wohngebäude, Einkaufs- oder Büro-Architektur, Ort des Glaubens – die Bauten von Ingels lassen sich kaum in eine Architektur-Schublade zwängen. In die Höhe sprießt diese multifunktionale, helle Architektur, auf deren Wänden Koran-Texte zu lesen sein werden – in die Höhe, wie das Büro von Bjarke Ingels selbst. Seit der Gründung konnte Ingels wichtige Architektur- und Designpreise gewinnen und mehrere fantastische Bauten im In- und Ausland realisieren – mit einer architektonischen Handschrift, die Mut zum Experiment und Lust am konzeptionellen Denken verbindet, wie etwa auch seine Entwürfe zum dänischen Expo-Pavillon oder die „Mountain Dwellings” in Kopenhagens Stadtteil Ørestad zeigen: Diese wundervoll verschobene Parkhaus-Büro-Wohn-Architektur ist gleichermaßen visionär, humorvoll und unorthodox, wie in der urbanen Realität geerdet. Wenn Ingels sagt, man sollte Städte so bauen wie Träume, dann spricht daraus ein optimistischer Erfindergeist, der in der Architektur selten geworden ist.
„Historically the field of architecture has been dominated by two opposing extremes. On one side an avant-garde full of crazy ideas. Originating from philosophy, mysticism or a fascination of the formal potential
of computer visualizations they are often so detached from reality that they fail to become something other than eccentric curiosities. On the other side there are well organized corporate consultants that build
predictable and boring boxes of high standard. Architecture seems to be entrenched in two equally unfertile fronts: either naively utopian or petrifyingly pragmatic. We believe that there is a third way wedged in
the nomansland between the diametrical opposites. Or in the small but very fertile overlap between the two. A pragmatic utopian architecture that takes on the creation of socially, economically and environmentally
perfect places as a practical objective“ Bjarke Ingels
of computer visualizations they are often so detached from reality that they fail to become something other than eccentric curiosities. On the other side there are well organized corporate consultants that build
predictable and boring boxes of high standard. Architecture seems to be entrenched in two equally unfertile fronts: either naively utopian or petrifyingly pragmatic. We believe that there is a third way wedged in
the nomansland between the diametrical opposites. Or in the small but very fertile overlap between the two. A pragmatic utopian architecture that takes on the creation of socially, economically and environmentally
perfect places as a practical objective“ Bjarke Ingels
